Ab sofort sind unsere, aus eigener Produktion stammende, Wurstsorten, Gluten und Laktosefrei. ( Ausnahme: Sahneleberwurst)
Wir verarbeiten ausschließlich Gewürze aus ökologischen Anbau. Diese werden bei uns im Hause nach eigenen Rezepturen gemischt.
Auch der verwendete Zucker (Rohrzucker, Traubenzucker, Vanillezucker) stammt aus kontrolliert ökologischen Anbau.
Unser gesamtes Sortiment an Wurst- und Schinkenspezialitäten enthält kein Gluten und ist frei von Lactose (Milchzucker).
Leider kann kein Lieferant / Hersteller eine Garantie für die absolute Glutenfreiheit des Endproduktes übernehmen. (Kontamination bei Lagerung, Transport, Abfüllung etc.)
Was ist Zöliakie? Zum Frühstück ein knuspriges Brötchen, abends eine Pizza und hin und wieder ein Stück Kuchen – für die meisten sind dies Bausteine einer ganz gewöhnlichen Ernährung. Schätzungsweise einer von 800 Menschen hierzulande verträgt jedoch keine Lebensmittel mit Weizen, Roggen, Dinkel, Grünkern, Hafer und Gerste. Die Betroffenen leiden unter Zöliakie, einer Überempfindlichkeit gegen Gluten. Dieses Klebereiweiß ist in fast allen Getreidearten enthalten.
Eine gesunde Dünndarmschleimhaut besitzt zahlreiche längliche Ausstülpungen, die Zotten. Das vergrößert die Oberfläche der Schleimhaut. So kann sie ausreichend Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen. Bei Zöliakie-Kranken verkürzen sich die Dünndarmzotten unter dem Einfluss von Gluten. Der Körper nimmt nun nicht mehr genug Nährstoffe auf. Vor allem mangelt es an den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K, an Kalzium, Eisen, Eiweiß und lebenswichtigen Fettsäuren.
Zudem bildet der Organismus Antikörper gegen Gluten sowie gegen eigene Zellen. Die Schleimhaut entzündet sich. Schreitet die Erkrankung voran, entwickeln die Betroffenen ein höheres Risiko für bösartige Darmtumoren.
Zöliakie kann in jedem Lebensalter auftreten. In der Regel bricht sie bei Säuglingen aus, wenn sie die erste getreidehaltige Beikost erhalten. Typische Symptome bei den Kleinsten sind:
Immer häufiger tritt Zöliakie auch im Erwachsenenalter auf. Mediziner sprechen dann von einheimischer Sprue. Sie verläuft weniger charakteristisch und wird oft nicht gleich erkannt. Mögliche Anzeichen sind:
Durchfälle viel und fetthaltiger Stuhlgang aufgetriebener, schmerzender Bauch Blähungen Abmagerungserscheinungen depressive Stimmungen
Die Ursachen für Zöliakie sind nicht vollständig geklärt. Sicher weiß man, dass eine genetische Veranlagung die familiär gehäuft auftretende Unverträglichkeit hervorruft. Noch unklar ist, inwieweit sie zu den Allergien oder Autoimmunerkrankungen zu rechnen ist.
Eine Möglichkeit, Zöliakie nachzuweisen, ist ein Bluttest. Geprüft wird auf Antikörper gegen das Klebereiweiß Gluten und auch gegen körpereigenes Gewebe. Eine andere sehr eindeutige Diagnosemethode ist die Biopsie. Bei dieser Untersuchung der Dünndarmschleimhaut entnimmt der Arzt ein Stückchen Gewebe aus dem Verdauungsorgan. Unter dem Elektronenmikroskop zeigen sich die typischen Veränderungen der Darmzotten deutlich.
Laktose (Milchzucker) ist ein natürlicher Bestandteil der Milch. Man findet ihn u.a. auch in Sahne, Molke oder Käse.
Bei der Herstellung industriell gefertigter Lebensmittel wird Milchzucker oftmals als Zusatz verwendet. Backwaren, Pommes frites, Kroketten, Fertigsoßen, Salatdressing und viele andere Fertigprodukte enthalten Milchzucker, ohne dass es vermerkt werden muss.
Zur Aufspaltung der Laktose benötigt der Organismus Laktase-Enzyme.
Etwa 15 % der Deutschen, d. h. jeder 7. Bürger, leidet an einem Laktase-Enzymmangel. Dieser ist entweder angeboren oder erworben.
Menschen mit einer Unterversorgung an Laktase-Enzymen können die Milchzuckermoleküle im Dünndarm nur unzureichend oder gar nicht aufspalten. Im Dickdarm kommt ein chemischer Prozess in Gang, der dann für das Beschwerdebild der Laktose-Intoleranz verantwortlich ist.
Die Laktose-Intoleranz ist eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit und keine Nahrungsmittelallergie! Sie wird auch als Milchzucker-Unverträglichkeit bezeichnet.
Symptome einer Laktose-Intoleranz Durchfall / durchfallartige Beschwerden Breiiger Stuhl Verstopfung Übelkeit nach dem Essen Bauchgeräusche Vermehrte Darmgasbildung Blähbauch Chronische Müdigkeit Depressive Verstimmungen Gliederschmerzen Innere Unruhe Schwindelgefühl, Kopfschmerzen Erschöpfungsgefühl, Nervosität Schlafstörungen Unreine Haut Konzentrationsstörungen usw.
Diagnose der Laktose-Intoleranz
In der Praxis führen wir einen Laktose-Belastungstest durch. Der Patient nimmt 50g Laktose aufgelöst in 300 ml Flüssigkeit zu sich. In Abständen von 30 Minuten wird der Blutzuckerspiegel gemessen. Erhöht sich der Blutzuckerspiegel nicht, liegt eine Laktoseintoleranz vor.
Ernährung bei Laktose-Intoleranz
Eine laktosefreie Diät ist nur für kurze Zeit notwendig. Der totale Verzicht auf laktosehaltige Nahrungsmittel auf Dauer ist nicht notwendig, meistens auch nicht möglich, da in vielen Produkten des täglichen Lebens Laktose enthalten ist.
Je nach Intensität des Laktase-Mangels ist der Verzicht oder die Reduzierung von verschiedenen Produkten notwendig.
Joghurt enthält durch die Wirkung der Milchsäurebakterien meistens einen sehr geringen Milchzuckeranteil. Geringe Mengen werden daher meistens gut vertragen. Gleiches gilt für Quark, Buttermilch und Butter.
Käse wird je nach Sorte und Menge unterschiedlich vertragen. Je älter ein Käse, desto weniger Milchzucker ist enthalten.
Laktase-Präparate sind als Ersatz für das fehlende Enzym einsetzbar. Sie sind rezeptfrei und Apotheken und Reformhäusern erhältlich.
Laktosehaltige NahrungsmittelMilch und Milchprodukte Abgepackte Wurstwaren Fertigtütensuppen Fertigsoßen Salatdressing Backwaren, Speiseeis Paniermehl Nuss-Nougat-Creme Torten und Kuchen Klöße, Kroketten, Pommesfrites Ketchup, Senf, Mayonnaise Geschmacksverstärker Kondensmilch und Kaffeeweißer Streugewürze Bouillon, Margarine Schoko- und Keksriegel Zahlreiche Süßigkeiten Kartoffelpüree Pfannkuchen und Omelette Süßstofftabletten Medikamente
hier einmal zum runterladen, oder einfach weiterlesen.
Ausarbeitung : Gefährliche Süßstoffe
Zurück zum Zucker
Süße Ersatzstoffe wie Sorbit schonen zwar die Zähne, aber keineswegs den restlichen
Körper. Vor allem Kindern können sie gefährlich werden. Auf der Packung stand eine
Warnung: "Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken". Aber dass das Kleingedruckte
auf den geliebten Kaugummis der Beginn ihres Unglücks war, damit hatte die junge Frau
nicht gerechnet, deren Leidensweg vor Kurzem Aufsehen erregte und "zuckerfreie"
Leckereien in Verruf brachte. Berliner Mediziner berichteten im British Medical Journal über
die junge Frau: Die 21-Jährige litt seit etwa acht Monaten unter Durchfall und
Unterleibsschmerzen und hatte 22 Pfund verloren. Die Ärzte dachten, sie hätte eine Colitis
entwickelt, eine entzündliche Darmerkrankung. Doch die Spezialisten der Berliner Charité
um Herbert Lochs konnten im Darm nichts finden. Dafür fiel ihnen auf, dass die Patientin
eine Menge Stuhlgang produzierte: 1,9 Kilogramm pro Tag. Normal wären 250 Gramm. Die
Ursache: Die junge Frau kaute ständig zuckerfreie Kaugummis – 16 Stück pro Tag. Damit
nahm sie etwa 20 Gramm von dem Zuckeraustauschstoff Sorbit zu sich – viel zu viel.
Weil der Dünndarm Stoffe wie Sorbit kaum aufnehmen kann, bleiben sie im
Verdauungstrakt, binden dort Wasser und verflüssigen so den Stuhl. Das ständige Kauen
verstärkt das Problem wahrscheinlich, denn dabei bilden sich eine große Menge Speichel
und verdauungsfördernde Magensäure. Für Kinder seien diese Süßungsmittel aber schon gar
nicht empfehlenswert, betont Irmgard Lütticken von der Ernährungsberatung des Landes
Rheinland-Pfalz, denn Kinder reagieren noch viel empfindlicher als Erwachsene. Die Großen
sollten nicht mehr als zehn bis 15 Gramm Zuckerersatz zu sich nehmen, die Kleinen
entsprechend weniger. Wie viel Bonbons oder Kaugummis das sind, lässt sich aber kaum
sagen, da die Rezeptur leider meist nicht auf der Packung angegeben ist.
"Zuckeraustauschstoffe sind für gesunde Kinder überhaupt nicht nötig", sagt Mathilde
Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund. Eltern sollten Zucker als
Genussmittel akzeptieren: "Zehn Prozent der Kalorien einer optimierten Mischkost für
Kinder dürfen aus Süßigkeiten stammen. Und: Der Süßhunger der Kinder wird durch den
Ersatz nur größer." Nicht einmal Zuckerkranken empfehlen Ärzte heute noch, auf Sorbit,
Fruktose & Co. auszuweichen. Zwar wird der Zuckerersatz ohne Insulinverbrauch abgebaut.
Aber Zuckeraustauschstoffe erhöhen, was sich weder Eltern noch Ernährungsexperten
wünschen: den Blutfettspiegel.Süßstoffe = künstliche Dickmacher!Light-Getränke, künstlich gesüßter Joghurt oder kalorienreduzierte Marmelade - davon darf
es gerne ein bisschen mehr sein. Schließlich schlagen sich diese süßen Verlockungen nicht
direkt auf die Hüften nieder, oder?
vermuten, dass das Gegenteil der Fall ist. Viele Verbraucher ignorieren leider immer noch,
dass eine synthetische Süße den Hunger erst richtig weckt, und auch für Diabetiker ist
Süßstoff nicht die bessere Alternative. In Deutschland sind zur Zeit mehrere chemisch
synthetisierte Süßstoffe zugelassen, darunter z.B. Saccharin, Cyclamat und Aspartam, das
übrigens mittlerweile teilweise auch gentechnisch hergestellt wird. In den USA werden
Süßstoffe sogar zunehmend in Kindernahrung verarbeitet, während sie in der EU in
Fertignahrung für Säuglinge und Kleinkinder ausdrücklich verboten sind.Falsch! Nach heutigen Erkenntnissen darf man sogarGestern noch Abfall, heut’ ein ProduktBei vielen synthetischen Süßstoffen handelt es sich um Nebenprodukte der Chemieindustrie
[...]. Saccharin […] wird heute aus dem giftigen Lösungsmittel Toluol hergestellt, das vor
allem für Kleber, Lacke und Druckfarben verwendet wird. In kommerziellem Saccharin
konnten dementsprechend zahlreiche chemische Verunreinigungen nachgewiesen werden,
deren gesundheitliche Wirkung bislang kaum untersucht worden ist. Ein anderer weit
verbreiteter Süßstoff, nämlich Cyclamat, wird aus Cyclohexylamin hergestellt, einer
Chemikalie, die auch zur Produktion von Schädlingsbekämpfungsmitteln und
Korrosionsschutzmitteln dient. Diese Verbindung ist als Verunreinigung fast immer auch im
Endprodukt zu finden. Wohl bekommt’s?Der belogene Körper
Wenn unsere Zunge etwas Süßes schmeckt, signalisiert das unserem Körper, dass nun Zucker
folgt. Damit der erwartete Blutzuckeranstieg abgefangen wird, sorgt ein Reflex dafür, dass
die Bauchspeicheldrüse sofort etwas Insulin ausschüttet. Was passiert nun aber, wenn dem
süßen Geschmack kein Zucker folgt, wenn wir also nur Süßstoff geschmeckt haben?
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass unser Körper hier sehr ähnlich
reagiert und auch Süßstoffe den beschriebenen Insulineffekt auslösen. Der Süßstoff ersetzt
den Zucker aber nicht, und das ausgeschüttete Insulin senkt dennoch den Blutzuckerspiegel
ab. Ein sinkender Blutzuckerspiegel ist für unseren Körper aber ein Alarmsignal, auf das er
mit Hunger reagiert. Süßstoffe bewirken also das genaue Gegenteil von dem, was eigentlich
beabsichtigt war: Sie lösen ein Hungergefühl ausDabei sind die Verunreinigungen nicht einmal das Hauptproblem.Macht Schweine fett und uns …?
die Industrie übrigens gar nicht gerne an die große Glocke: Der Einsatz in der Tiermast.
Saccharin z.B. wird auch als Futtermittelzusatz für die Schweinemast verkauft, weil seine
appetitsteigernde Wirkung bei Ferkeln bekannt ist Auch viele Diabetiker greifen auf
Süßstoffe zurück, weil sie Zucker vermeiden wollen. Aber ist das sinnvoll? Gerade bei der
großen Masse der Typ2-Diabetiker mit Hyperinsulinämie, also zuviel Insulin im Blut, wirken
Süßstoffe kontraproduktiv. Viele Typ-2 Diabetiker haben bereits mit krankheitsbedingten
Übergewicht zu kämpfenEinen weiteren Verwendungszweck von Süßstoffen hängtFazit:
Verfütterung an Schweine und uns ist die Entsorgung nicht nur kostenlos sondern sogar
gewinnbringend. Bravouröses Marketing!Süßstoffe sind chemische Abfallprodukte, die entsorgt werden müssen. Durch die